Der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Tiefdruckpresse und einer automatische Tiefdruckmaschine kommt es darauf an, wie viele Entscheidungen die Maschine selbstständig trifft. Registrierung, Spannung, Trocknungstemperatur und Rollenwechsel werden von Sensoren und Steuerungen statt von den Händen eines Bedieners gesteuert – was eine Hochgeschwindigkeitsproduktion mit geringem Abfall in großem Maßstab ermöglicht.
Die Automatisierung einer modernen Tiefdruckmaschine ist kein einzelnes Merkmal, sondern eine Reihe koordinierter Regelkreise, die während des Druckvorgangs kontinuierlich ablaufen.
Sensoren erkennen Druckmarken und passen die Zylinderposition in Echtzeit an.
Sorgt für eine stabile Bahnbewegung beim Ab- und Aufwickeln.
Die Heißluftzirkulation wird je Druckeinheit automatisch angepasst.
Automatisiertes Spleißen reduziert den Stillstand zwischen den Substratrollen.
Die praktischen Auswirkungen zeigen sich an drei Stellen: Produktionsvolumen, Fehlerrate und wie viele Bediener eine Linie zum Betrieb benötigt.
| Attribut | Automatisch | Traditionell |
| Betrieb | Automatisierte Steuerung | Manuelle Einstellung |
| Druckgenauigkeit | Höher | Hängt vom Betreiber ab |
| Materialverschwendung | Niedriger | Höher |
| Produktionsstabilität | Ausgezeichnet | Mäßig |
Druckgeschwindigkeit, Druckbreite, Einzahl der Farben und Zylinderdurchmesser legen die Produktionsobergrenze fest.
Automatisierungsgrad, Trocknungskapazität, Substratdickenbereich und Stromverbrauch wirken sich auf die Betriebskosten aus.
An automatische Tiefdruckmaschine erzielt seine Kosten durch weniger Abfall und Arbeitsaufwand während der gesamten Lebensdauer der Geräte und nicht nur durch schnelleres Drucken. Die Abstimmung von Automatisierungsgrad, Trocknungskapazität und Registrierungsgenauigkeit auf Ihren tatsächlichen Produktmix entscheidet darüber, ob sich diese Rendite schnell zeigt oder erst nach Jahren eintritt.
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